Chicken Madras – scharfes Hähnchen-Curry wie im Curryhaus
Kräftig, scharf und leicht säuerlich mit Tamarinde
- Gesamt55 Min.
- Vorbereitung15 Min.
- Portionen4
- LevelMittel
- KücheIndien
Chicken Madras ist das Curry, das man aus britischen Curryhäusern kennt: tiefrot, ordentlich scharf und mit einer leichten Säure. Der Trick ist, dass die Schärfe nicht alles erschlagen darf. Deshalb kommen bei mir Senfsaat, Curryblätter und ein Hauch Tamarinde dazu.
Röste die Gewürze kurz in Öl an, aber pass auf, dass das Chilipulver nicht verbrennt, sonst wird es bitter. Ich nehme eine Mischung aus kräftigem Chili und mildem Kashmiri-Chili, so bekommst du Farbe und Hitze in Balance.
Auch wenn das Gericht eher südindisch inspiriert ist, kochen es viele pakistanische Familien in Europa gern. Mit Reis und Raita ist es ein richtiges Wohlfühlessen.
Foto: LOLA AZIZADA / Unsplash
Zubereitung
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Senfsaat anrösten
Öl erhitzen, Senfsaat zugeben und warten, bis sie springt. Curryblätter kurz mitbraten (Vorsicht, spritzt).
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Zwiebeln bräunen
Zwiebeln zugeben und 10 Minuten bei mittlerer Hitze tief goldbraun braten. Ingwer-Knoblauch-Paste 1 Minute mitbraten.
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Gewürze rösten
Hitze reduzieren, alle Pulvergewürze und Salz mit 2 EL Wasser einrühren und 1 Minute rösten, damit nichts verbrennt.
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Tomaten einkochen
Passierte Tomaten zugeben und 6–8 Minuten einkochen, bis die Masala dick ist und Öl absetzt.
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Hähnchen garen
Hähnchen zugeben, 5 Minuten rundum anbraten. Wasser und Tamarinde einrühren und zugedeckt 20 Minuten köcheln.
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Abschmecken
Garam Masala unterrühren, offen 3–4 Minuten eindicken lassen, mit Salz abschmecken und mit Koriander bestreuen.
Imrans Tipp
Die Schärfe steuerst du über das scharfe Chilipulver: 1/2 TL für mittelscharf, 2 TL für echte Madras-Fans. Tamarinde erst probieren, dann nachlegen, sie variiert stark in der Säure. Im Kühlschrank hält das Curry 3 Tage, eingefroren 3 Monate.