Rosensirup selber machen – aus duftenden Rosenblüten
Blumiger Sirup mit Zitrone – für Limonade, Sekt, Desserts und Eis
- Gesamt30 Min.
- Vorbereitung20 Min.
- LevelEinfach
Im Juni, wenn die Rosen in voller Blüte stehen, setze ich jedes Jahr meinen Rosensirup an. Er duftet unglaublich und bringt eine ganz besondere, blumige Note in Drinks und Desserts.
Wichtig sind stark duftende, ungespritzte Rosen – am besten aus dem eigenen Garten oder von Bekannten. Die Zitronen geben Frische und sorgen für eine schöne rosa Farbe.
Zubereitung
-
Rosen ernten
Rosen am besten vormittags bei trockenem Wetter pflücken, wenn sie am stärksten duften. Blütenblätter abzupfen, nicht waschen, sondern nur leicht ausschütteln, damit kleine Insekten herausfallen. Die hellen Ansätze der Blätter (sie schmecken bitter) abzwicken.
-
Ansetzen
Rosenblätter und Zitronenscheiben schichtweise in ein großes, sauberes Glas- oder Steingutgefäß geben.
-
Sirup kochen
Wasser, Gelierzucker und Zucker aufkochen und 2–3 Minuten sprudelnd kochen lassen, bis sich alles gelöst hat.
-
Übergießen
Das heiße Zuckerwasser über die Rosenblätter gießen, sodass alles bedeckt ist. Abkühlen lassen, abdecken.
-
Ziehen lassen
Den Ansatz 7 Tage kühl und dunkel stehen lassen, täglich einmal umrühren.
-
Abfüllen
Durch ein mit einem Tuch ausgelegtes Sieb abgießen, die Blätter gut ausdrücken. Den Sirup noch einmal aufkochen und heiß in sterilisierte Flaschen füllen, sofort verschließen.
Imrans Tipp
Verwendung: 2–3 cl Rosensirup mit Mineralwasser oder Sekt auffüllen, über Vanilleeis oder Joghurt träufeln, in Sahne für Rosensahne oder zum Aromatisieren von Desserts und Gebäck.
Profi-Tipp: Je dunkler und duftender die Rosen, desto intensiver Farbe und Aroma. Ein paar Tropfen Zitronensaft beim Servieren lassen die Farbe leuchten.
Haltbarkeit: Heiß abgefüllt und ungeöffnet ca. 1 Jahr, geöffnet im Kühlschrank etwa 4 Wochen.