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Imran Farzand gemeinsam genießen

Bärlauchpesto selber machen – Profi-Rezept zum Vorrat anlegen

Kräftiges Pesto mit Parmesan und gerösteten Pinienkernen

  • Gesamt25 Min.
  • Vorbereitung20 Min.
  • LevelEinfach
  • KücheDeutsch
Bärlauchpesto selber machen – Profi-Rezept zum Vorrat anlegen
Vegetarisch

Sobald im Allgäu der Bärlauch in den Wäldern steht, wird bei mir Pesto gemacht – und zwar nicht zu knapp. Mein Rezept ist bewusst ölreich, damit sich das Pesto gut hält und sich vielseitig einsetzen lässt.

Der wichtigste Trick: zügig und kalt arbeiten. Bärlauch verliert durch Reibungswärme schnell Farbe und Aroma. Deshalb kurz mixen und lieber etwas Struktur lassen.

Zubereitung

  1. Bärlauch vorbereiten

    Bärlauch gründlich waschen, verlesen und sehr gut trocken schleudern bzw. tupfen. Restwasser macht das Pesto schnell schlecht. Stiele grob abschneiden, Blätter grob hacken.

  2. Pinienkerne rösten

    Pinienkerne in einer trockenen Pfanne bei mittlerer Hitze goldbraun rösten, auf einen Teller geben und abkühlen lassen.

  3. Mixen

    Bärlauch, Pinienkerne, Knoblauch, Salz und etwa die Hälfte des Öls im Blitzhacker oder Standmixer in kurzen Intervallen grob zerkleinern. Das restliche Öl zugeben und nur so lange mixen, bis eine leicht grobe Paste entsteht.

  4. Parmesan unterrühren

    Den Parmesan zum Schluss mit einem Löffel unterrühren und das Pesto abschmecken.

  5. Abfüllen

    In saubere, heiß ausgespülte Gläser füllen, leicht andrücken und mit einer dünnen Schicht Olivenöl bedecken. Verschließen und kühl stellen.

Imrans Tipp

Profi-Tipp: Stelle Mixbecher und Öl vorher 30 Minuten in den Kühlschrank – so bleibt das Pesto leuchtend grün. In der Küche arbeite ich dafür mit dem Kutter, zu Hause tut es ein Blitzhacker.

Haltbarkeit: Mit Öl bedeckt hält das Pesto im Kühlschrank ca. 2–3 Wochen; nach jeder Entnahme wieder mit Öl bedecken. Ohne Parmesan lässt es sich hervorragend portionsweise (z. B. im Eiswürfelbehälter) einfrieren – den Käse rührst du dann frisch unter.

Achtung beim Sammeln: Bärlauch kann mit Maiglöckchen und Herbstzeitlosen verwechselt werden. Der typische Knoblauchduft beim Zerreiben eines Blattes ist der sicherste Test.