Grießnockerl – flaumig wie bei der Oma, mit Profi-Trick
Butterzarte Grießnocken als klassische Suppeneinlage
- Gesamt40 Min.
- Vorbereitung15 Min.
- Portionen4
- LevelEinfach
- KücheDeutsch
Eine kräftige Rinderbrühe mit flaumigen Grießnockerl – das ist für mich pures Soulfood aus dem Süden. Mein Rezept setzt auf reichlich Butter, die ich richtig schaumig schlage. Das macht die Nockerl besonders locker und zart.
Der wichtigste Profi-Tipp: Lass die Masse mindestens 30 Minuten ruhen, damit der Grieß quellen kann. Und gare die Nockerl nur ganz leise siedend und lass sie danach im zugedeckten Topf nachziehen – so gehen sie schön auf und bleiben innen nicht hart.
Zubereitung
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Butter aufschlagen
Die weiche Butter mit Salz und Muskat 3–4 Minuten hell und schaumig schlagen.
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Eier einrühren
Die Eier nacheinander einzeln zugeben und jeweils gut unterrühren, bis eine glatte Masse entsteht.
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Grieß unterheben
Den Grieß mit einem Teigschaber unterheben. Die Masse abgedeckt mindestens 30 Minuten im Kühlschrank quellen lassen.
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Nockerl formen
Reichlich Salzwasser aufkochen und die Hitze reduzieren, bis es nur noch leise siedet. Mit zwei in heißes Wasser getauchten Esslöffeln Nocken formen (ca. 12–16 Stück) und ins Wasser gleiten lassen.
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Garen
Die Nockerl bei geringer Hitze ohne Sprudeln etwa 15 Minuten garen. Dann den Topf vom Herd ziehen und die Nockerl zugedeckt weitere 10 Minuten ziehen lassen.
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Servieren
Die Nockerl mit einer Schaumkelle herausheben, in die heiße Brühe geben und mit Schnittlauch bestreut servieren.
Imrans Tipp
Profi-Tipp: Mache vorab ein Probenockerl. Zerfällt es, noch 1–2 EL Grieß unterrühren und die Masse nochmals 10 Minuten ruhen lassen. Wird es zu fest, beim nächsten Mal etwas weniger Grieß verwenden.
Warum nicht in der Brühe garen? Die Nockerl geben Stärke ab – in Salzwasser gegart bleibt deine Suppe schön klar.
Vorbereiten: Gegarte Nockerl lassen sich gut einfrieren und direkt in heißer Brühe erwärmen.