Maronenspätzle – herbstliche Spätzle mit Kastanienmehl
Nussige Spätzle mit Maronenmehl, Ahornsirup und Muskat
- Gesamt35 Min.
- Vorbereitung20 Min.
- Portionen4
- LevelMittel
- KücheDeutsch
Spätzle gehören im Allgäu einfach dazu. Im Herbst mische ich gern Maronenmehl in den Teig – das gibt eine nussige, leicht süßliche Note und eine schöne bräunliche Farbe.
Ein Hauch Ahornsirup unterstreicht das Maronenaroma, Muskat und Pfeffer halten dagegen. Wichtig ist, den Teig richtig zu schlagen, bis er Blasen wirft – dann werden die Spätzle locker.
Zubereitung
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Teig anrühren
Mehl, Maronenmehl, Salz, Pfeffer und Muskat mischen. Eier und Ahornsirup zugeben und mit dem Kochlöffel oder dem Knethaken verrühren.
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Schlagen
Den Teig kräftig schlagen, bis er glatt ist und Blasen wirft. Nach Bedarf so viel Wasser oder Milch zugeben, dass er zäh vom Löffel reißt. 15 Minuten quellen lassen – Maronenmehl bindet nach.
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Wasser aufsetzen
Reichlich Salzwasser in einem großen Topf zum Kochen bringen.
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Spätzle schaben
Den Teig portionsweise vom nassen Brett ins siedende Wasser schaben oder durch eine Spätzlepresse/einen Spätzlehobel drücken.
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Garen
Sobald die Spätzle an die Oberfläche steigen, noch 30 Sekunden ziehen lassen, mit der Schaumkelle herausheben und kurz in kaltem Wasser abschrecken oder direkt weiterverarbeiten.
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Schwenken
Die Butter in einer Pfanne aufschäumen, die Spätzle darin schwenken und leicht anbraten. Mit Salz und Muskat abschmecken, nach Wunsch mit Petersilie bestreuen.
Imrans Tipp
Dazu passt: Rehragout, Hirschbraten, Entenbrust, Rahmschwammerl oder einfach mit Bergkäse und Röstzwiebeln.
Profi-Tipp: Die Spätzle lassen sich gut vorbereiten: abgeschreckt und mit etwas Öl vermischt halten sie 1–2 Tage im Kühlschrank und werden dann in Butter aufgebraten.
Maronenmehl bekommst du im Reformhaus, Bioladen oder im italienischen Feinkostgeschäft (farina di castagne).