Rhabarber-Hibiskus-Süppchen – fruchtige Dessertsuppe
Rhabarber in Hibiskussud gekocht und mit Pektin leicht gebunden
- Gesamt30 Min.
- Vorbereitung15 Min.
- Portionen4
- LevelEinfach
Wenn im Frühjahr der erste Rhabarber kommt, steht dieses Süppchen bei mir auf der Karte. Der Trick sind die getrockneten Hibiskusblüten: Sie färben den Sud leuchtend rubinrot und geben eine feine, fruchtig-herbe Note. Rhabarber allein wird beim Kochen oft blass – hier bleibt er knallig.
Gebunden wird die Suppe mit Pektin, das ich vorher mit Zucker mische. So bekommt sie eine samtige Konsistenz, ohne zu gelieren. Statt Blüten funktionieren auch Hibiskus-Teebeutel.
Zubereitung
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Hibiskussud kochen
Wasser mit 150 g Zucker und den Hibiskusblüten (oder Teebeuteln) aufkochen und 5 Minuten ziehen lassen. Durch ein Sieb gießen bzw. die Teebeutel entfernen.
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Rhabarber schneiden
Den Rhabarber waschen, die Enden abschneiden, faserige Stangen dünn schälen und in ca. 1 cm breite Stücke schneiden. Mit 50 g Zucker mischen.
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Mitkochen
Den Rhabarber in den heißen Sud geben und 3–5 Minuten sanft köcheln, bis er weich ist, aber noch nicht vollständig zerfällt.
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Abbinden
Pektin gründlich mit 20 g Zucker mischen, in die köchelnde Suppe einrühren und unter Rühren 1–2 Minuten sprudelnd kochen lassen.
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Kalt stellen
Die Suppe abkühlen lassen und mindestens 2 Stunden im Kühlschrank durchkühlen. Eiskalt in tiefen Tellern oder Gläsern servieren.
Imrans Tipp
Dazu passt: eine Nocke Vanilleeis, Joghurtschaum, ein Klecks Mascarpone oder frische Erdbeeren. Ein paar Minz- oder Basilikumblätter sorgen für Frische.
Glatte Variante: Für ein feines Süppchen den gekochten Rhabarber vor dem Abbinden mit dem Stabmixer pürieren.
Aufbewahrung: Im Kühlschrank 3 Tage haltbar.