Rote-Bete-Papier – knusprige Garnitur für Teller & Menüs
Hauchdünne, farbintensive Blätter aus Rote-Bete-Saft und Methylcellulose
- Gesamt20 Min.
- Vorbereitung20 Min.
- LevelAnspruchsvoll
Gemüsepapier ist eine meiner liebsten Garnituren: Es sieht spektakulär aus, ist aber eigentlich ganz einfach. Aus frischem Rote-Bete-Saft und etwas Methylcellulose entsteht eine Masse, die dünn ausgestrichen und getrocknet wird.
Das Ergebnis sind leuchtend rote, hauchdünne Blätter, die du in jede Form schneiden kannst – toll auf Ziegenkäse, Fisch oder einem Herbstsalat.
Zubereitung
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Entsaften
Rote Bete schälen (Handschuhe!), in Stücke schneiden und im Entsafter entsaften. Du brauchst 300 ml Saft – bei Bedarf durch ein feines Sieb passieren.
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Methylcellulose einmixen
Die Methylcellulose schnell in den Saft einrühren und mit dem Stabmixer 1–2 Minuten mixen, bis keine Klümpchen mehr da sind.
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Ausstreichen
Masse sehr dünn (ca. 1 mm) auf eine Silikonmatte oder ein mit Backpapier belegtes Blech streichen.
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Kühlen
Das Blech 24 Stunden in den Kühlschrank stellen, damit die Methylcellulose vollständig quellen kann.
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Trocknen
Danach ca. 3 Stunden bei Zimmertemperatur trocknen lassen, bis die Masse fest und ledrig ist. Bei hoher Luftfeuchtigkeit im Backofen bei 50 °C mit leicht geöffneter Tür oder im Dörrautomaten nachtrocknen.
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Ausschneiden
In die gewünschte Form schneiden oder ausstechen und luftdicht lagern.
Imrans Tipp
Methylcellulose ist ein pflanzliches Binde- und Geliermittel aus Zellulose. Es macht die Masse elastisch und stabil, sodass sie nach dem Trocknen nicht zerbricht.
Aufbewahrung: Mit Backpapier zwischen den Lagen luftdicht und trocken mehrere Tage haltbar.
Variante: Funktioniert auch mit Karotten- oder Spinatsaft.