Pici selber machen – toskanische Handnudeln ohne Ei
Dicke, handgerollte Spaghetti aus Mehl, Wasser und Olivenöl
- Gesamt1 Std. 8 Min.
- Vorbereitung1 Std.
- Portionen4
- LevelMittel
- KücheItalienisch
Pici sind für mich der beste Einstieg in selbstgemachte Pasta: kein Ei, keine Nudelmaschine, nur Mehl, Wasser, etwas Olivenöl und deine Hände. Die dicken, unregelmäßigen Nudeln haben einen wunderbar kernigen Biss.
Ein bisschen Grieß auf der Arbeitsfläche verhindert, dass die gerollten Nudeln zusammenkleben – und sorgt für eine leicht raue Oberfläche, an der die Sauce perfekt haftet.
Zubereitung
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Teig kneten
Mehl und Salz mischen, Wasser und Olivenöl zugeben und alles 8–10 Minuten zu einem glatten, geschmeidigen Teig kneten. Er soll weich, aber nicht klebrig sein.
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Ruhen lassen
Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und 30 Minuten bei Raumtemperatur ruhen lassen.
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Ausrollen
Den Teig ca. 1 cm dick ausrollen und in 1 cm breite Streifen schneiden. Die Streifen unter einem Tuch halten, damit sie nicht austrocknen.
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Pici rollen
Jeden Streifen mit flachen Händen auf einer ungeölten Holzfläche von der Mitte nach außen zu langen, ca. 3–4 mm dicken Nudeln rollen.
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Ablegen
Die fertigen Pici auf einem mit Grieß bestreuten Blech locker ablegen und leicht im Grieß wälzen.
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Kochen
In reichlich kräftig gesalzenem Wasser 5–8 Minuten bissfest kochen. Direkt in der Sauce schwenken, dabei etwas Nudelwasser zugeben.
Imrans Tipp
Klassisch dazu: "all'aglione" mit Tomaten und viel mildem Knoblauch, "cacio e pepe" mit Pecorino und Pfeffer oder mit einem kräftigen Wildragout.
Profi-Tipp: Rolle auf Holz statt auf Stein – die leicht raue Oberfläche gibt den nötigen Grip. Ist die Fläche zu glatt, rutscht der Teig nur hin und her.
Vorbereiten: Pici können ein paar Stunden antrocknen oder auf dem Blech eingefroren und dann gefroren gekocht werden.