Apfel-Rhabarber-Chutney – süß-scharf mit Ingwer
Fruchtiges Chutney mit Panch Phoron, Ingwer, Chili und Rohrzucker
- Gesamt1 Std. 5 Min.
- Vorbereitung20 Min.
- Portionen4
- LevelEinfach
- KücheIndien
Dieses Chutney verbindet zwei Welten, die mir am Herzen liegen: Rhabarber und Äpfel aus dem Allgäu und die Gewürzküche Südasiens. In pakistanischen Haushalten wird aus fast jedem Obst ein Chutney eingekocht, und Rhabarber bringt dafür genau die richtige Säure mit.
Der Profi-Trick: Die ganzen Gewürze zuerst in Öl anrösten, bis die Senfsamen springen. Das ist das Tarka, das dem Chutney seine Tiefe gibt. Danach köchelt alles mit Essig und Zucker langsam ein, bis es marmeladig ist.
Am besten ein paar Tage im Glas durchziehen lassen. Es passt zu Samosas, Pakoras, Curry, aber genauso gut zu kräftigem Bergkäse.
Foto: Megumi Nachev / Unsplash
Zubereitung
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Tarka anrösten
Öl in einem Topf erhitzen, Panch Phoron und getrocknete Chilis zugeben und rösten, bis die Senfsamen springen (ca. 30 Sekunden).
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Aromaten
Zwiebel 4–5 Minuten glasig dünsten, Ingwer und Knoblauch 1 Minute mitbraten.
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Einkochen
Äpfel, Zucker, Essig, Rosinen, Salz, Chilipulver und Kurkuma zugeben, aufkochen und 15 Minuten köcheln. Dann den Rhabarber zugeben, da er schneller zerfällt.
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Andicken
Offen bei kleiner Hitze weitere 20–25 Minuten köcheln, dabei häufig rühren, bis das Chutney marmeladig dick ist. Ein Löffel durch den Topfboden soll eine Spur hinterlassen, die sich nur langsam schließt.
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Abschmecken
Garam Masala einrühren und mit Salz, Zucker oder Essig ausbalancieren.
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Abfüllen
Heiß in sterilisierte Schraubgläser füllen, sofort verschließen und abkühlen lassen. Mindestens 3 Tage durchziehen lassen.
Imrans Tipp
Haltbarkeit: Heiß abgefüllt und verschlossen hält sich das Chutney kühl und dunkel gelagert 6 Monate, geöffnet 4 Wochen im Kühlschrank. Schärfe: Für mehr Feuer eine frische rote Chili mitkochen. Variante: Im Herbst funktioniert es auch mit Birnen und Quitten statt Rhabarber.