Bayerische Creme – klassisch mit Vanille vom Profikoch
Zarte Vanillecreme mit Sahne, gestürzt oder im Glas
- Gesamt40 Min.
- Vorbereitung30 Min.
- Portionen6
- LevelMittel
- KücheDeutsch
Die Bayerische Creme ist eine der Grundcremes der Patisserie – und trotzdem ein echtes Highlight auf dem Dessertteller. Sie basiert auf einer Vanille-Eiercreme, die zur Rose abgezogen wird, und bekommt durch geschlagene Sahne ihre zarte, fast schwebende Konsistenz.
Wichtig ist, dass du die Grundmasse kalt rührst, bevor die Sahne dazukommt – aber nicht so lange, bis sie fest wird. Dann wird die Creme schön glatt.
Zubereitung
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Gelatine einweichen
Gelatine in reichlich kaltem Wasser 5–10 Minuten einweichen.
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Vanillemilch aufkochen
Vanilleschote längs aufschneiden, das Mark herauskratzen. Milch mit Schote und Mark aufkochen.
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Eigelb aufschlagen
Eigelb und Zucker in einer Schüssel schaumig schlagen. Die kochende Milch unter ständigem Rühren langsam dazugießen.
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Zur Rose abziehen
Die Masse zurück in den Topf geben und bei schwacher Hitze unter ständigem Rühren mit einem Kochlöffel auf ca. 82 °C erhitzen, bis sie leicht bindet: Pustest du über den Löffelrücken, entsteht ein rosenförmiges Muster. Nicht kochen lassen!
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Gelatine auflösen
Topf vom Herd nehmen, Gelatine gut ausdrücken und in der heißen Creme auflösen. Alles durch ein feines Sieb passieren, Vanilleschote entfernen.
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Kalt rühren
Die Creme in einer Schüssel über Eiswasser unter Rühren abkühlen, bis sie beginnt dicklich zu werden (ca. 20 °C).
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Sahne unterheben
Sahne halbsteif schlagen und in zwei Portionen unter die Creme heben. In Förmchen oder Gläser füllen und mindestens 4 Stunden kalt stellen.
Imrans Tipp
Stürzen: Förmchen kurz in heißes Wasser tauchen, mit einem Messer am Rand lösen und auf Teller stürzen.
Varianten: Mit Fruchtmark (Himbeere, Mango) oder einem Schuss Likör aromatisieren. Dazu passen frische Beeren und ein Fruchtspiegel.
Aufbewahrung: Abgedeckt im Kühlschrank 2 Tage haltbar.