Garam Masala selber machen – Gewürzmischung frisch geröstet
Die aromatische Grundmischung der pakistanischen Küche aus ganzen Gewürzen
- Gesamt15 Min.
- Vorbereitung5 Min.
- LevelEinfach
- KücheIndien
Garam Masala ist keine feste Mischung, sondern fast jede pakistanische Familie hat ihre eigene Version. Gemeinsam ist allen, dass sie wärmend ist – genau das bedeutet garam.
Als Koch mache ich Garam Masala immer selbst in kleinen Mengen. Ganze Gewürze halten ihr Aroma lange, gemahlen verliert die Mischung schon nach wenigen Wochen an Kraft. Das sanfte Rösten weckt die ätherischen Öle – aber nur so lange, bis es duftet.
Meine Mischung ist eher nordpakistanisch geprägt: kräftig mit schwarzem Kardamom und Kreuzkümmel, nicht zu scharf. Eingesetzt wird sie meist erst am Ende des Kochens.
Foto: Anju Ravindranath / Unsplash
Zubereitung
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Gewürze rösten
Alle ganzen Gewürze außer Muskat in eine trockene, schwere Pfanne geben und bei mittlerer bis niedriger Hitze 3–4 Minuten unter ständigem Schwenken rösten, bis sie duften und der Kreuzkümmel einen Ton dunkler wird.
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Abkühlen
Sofort auf einen Teller geben und 15 Minuten vollständig abkühlen lassen – warm gemahlen werden die Gewürze klebrig.
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Kardamom öffnen
Die schwarzen Kardamomkapseln aufbrechen und nur die Samen verwenden; die grünen Kapseln können ganz mitgemahlen werden.
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Mahlen
Gewürze mit dem geriebenen Muskat in einer Gewürzmühle oder einem Kaffeemahlwerk in kurzen Intervallen fein mahlen.
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Sieben und abfüllen
Durch ein feines Sieb streichen, grobe Reste nochmals mahlen. In ein dunkles, luftdicht verschließbares Glas füllen.
Imrans Tipp
Dunkel und kühl gelagert hält sich das Garam Masala etwa 3 Monate aromatisch. Lieber kleine Mengen öfter frisch mahlen.
Für Biryani und Pulao 1/2 TL Muskatblüte (Macis) ergänzen, für eine schärfere Mischung 4 getrocknete rote Chilis mitrösten.